DIETIKON VORWÄRTS BRINGEN

Verkehr und Umwelt nachhaltig - damit sich auch kommende Generationen in Dietikon erfreuen können.

Die SP Dietikon betreibt eine nachhaltige Verkehrs- und Umweltpolitik, mit den drei Grundpfeilern ökologisch, sozial, ökonomisch. Da Dietikon verschiedene Stadt- und Lebensbereiche mit unterschiedlichen Ansprüchen hat, verfolgen wir Ziele zu Verkehr, Stadt- und Landschaftsentwicklung, die der Erhaltung und Förderung der Lebensqualität in Dietikon dienen. Im Vordergrund stehen dabei die Reduktion von Immissionen wie Lärm, Staub Gestank, bzw. deren Quellen, die gerechte Verteilung der Verkehrsflächen und schliesslich Massnahmen zur Erhaltung und Aufwertung des grünen Dietikon.

Dietikon als Arbeits- und Einkaufsstadt ausbauen
Damit die Stadt Dietikon sich sinnvoll entfalten kann, muss sie in ihrer Gesamtheit planerisch erfasst werden. Das Stadtentwicklungs-Konzept soll aufzeigen, wie die Bereiche Verkauf, Dienstleistung, Produktion, Gewerbe und Wohnen in Einklang gebracht werden.
Verkaufsgeschäfte gehören ins Zentrum (Trio, Kirchplatz, RWD) und sind wichtiger Teil des aktiven Stadtlebens.
Wirtschaftsförderung ist durch Standortförderung zu ersetzen und nach dem Cluster-Prinzip (in welchen Sektoren will sich unsere Stadt besonders profilieren?) und in Absprache mit den Nachbargemeinden zu betreiben.
Das Industriegebiet muss strukturiert werden:

  • Die Anzahl der Grossverteiler im Westen ist zu beschränken
  • Produktion und Gewerbe sollen in der Mitte (Gebiet KVA) liegen
  • Wohnen und Dienstleistung sollen im Osten angesiedelt sein (Rapid/Limmatfeld)
  • Niderfeld

Unsere tolle Landschaft der Nachwelt erhalten
Das Limmattal ist schön. Diese Schönheit muss bewahrt werden. Landschaftlich bietet Dietikon alles, was zu einer lebenswerten Stadt gehört. Gewässer, Erholungsgebiete, Wald und Landwirtschaft sind aber wegen fehlender ganzheitlicher Raum- und Siedlungsplanung immer mehr bedroht. Den Bestand zu schützen und auszubauen ist unser Ziel.

  • Limmat und Reppisch sind die Juwelen Dietikons und sind als solche zu behandeln
  • Ein Drittel der Fläche des Niderfeldes muss als Erholungsraum reserviert bleiben.
  • Das Reppischufer soll auf dem ganzen Stadtgebiet für Fussgänger zugänglich werden.
  • Der Grunschen ist weiterhin Sorge zu tragen. Es lohnt sich, hier zu investieren.
  • Über die Limmat sollen zusätzliche Übergänge für Fussgänger und Velofahrer geschaffen werden, damit die natürliche «Grenze Limmat» überschritten werden kann.
  • Neue Erholungstreffpunkte sind zu schaffen. Beispielsweise an der Limmat beim heutigen Tiergehege.
  • Wald ist Erholungs- und Wirtschaftsraum. Die Waldbewirtschaftung ist im heutigen Umfang weiterzuführen, hat aber auf die Erholungsbedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.
  • Die Dietiker Landwirte sind ein wichtiger Teil der Stadtkultur. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten möchten sie nicht verlieren. Landwirtschaftliche Bräuche sind zu fördern und zu unterstützen. Bauern, die Stadtland gepachtet haben, sollten angehalten werden, biologisch anzubauen.
  • Naturschutz und -bewusstsein soll erlebbar werden durch die Schaffung von Naturlehrpfaden in Wald und an der Limmat.
  • Die Südseite des Marmoriweihers soll Rückzugsort für Tiere bleiben.
  • Schaffung eines Aussichtsweges (Strada Alta Limmig) zwischen dem Schlieren- und dem Heitersberg
  • Die Familiengärten haben als Grüne Lunge und als Orte gelebter Integration eine wichtige Funktion.
  • Einen Industrielehrpfad entlang der Reppisch und – später – durchs Limmattal anlegen.
  • Keine flächendeckende Verlärmung durch Flugzeuge.
© SP Dietikon / Letzter Update: Dezember 2009
www.sp-dietikon.ch