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Erwachsene – Familien
Die Armutsrisiken liegen insbesondere bei Langzeiterwerbslosen und Personen,
die Erziehungs- und Betreuungsarbeit leisten oder die für ihre Arbeit zu gering entschädigt werden, um ihre Existenz sichern zu können
(Working poor, Arbeit auf Abruf). Die Familie ist im Wandel. Heute werden die unterschiedlichsten Familienformen – Patchwork – gelebt.
Es geht nun darum, diese neuen Formen anzuerkennen und zu unterstützen. Möglichkeiten dazu sind:
Ausbau von familienergänzender Kinderbetreuung,
Ergänzungszulagen für Familien, sozialer Wohnungsbau, Spielgruppen, Horte, Tagesbetreuung.
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns ein für:
- Ergänzungsleistungen für Working-poor-Familien
- Förderung eines ergänzenden Arbeitsmarktes zur arbeitsmarktlichen
und gesellschaftlichen Reintegration von Erwerbslosen und Asylbewerbern.
- Genügend bezahlbaren und attraktiven Wohnraum
- Mehr familienergänzende Bertreuungsangebote (Mittagstisch, Kindertagesstätten, Aufgabenhilfe,
Tagesschulen und Mütterzentren) und deren finanzielle Unterstützung
- Die Wertschätzung und Unterstützung von bestehenden Vereinen, die jugend- und familienunterstützende Arbeit leisten
(Frauenverein, Musikschulen, Sportclubs, Pfadi, Cevi, etc.)
- Die Unterstützung und Förderung von Projekten zur Integration von Ausländerinnen in Mütter- und Frauenbegegnungszentren,
sowie Beratungsstellen für Ausländerfamilien,
um die Gleichstellung der Frauen aus anderen Kulturkreisen zu fördern.
Kinder sind unsere Zukunft
Die Lebenssituation der Kinder ist eng mit der Situation der Eltern und ihrer unmittelbaren Umwelt verknüpft. Den veränderten Familienverhältnissen (mehr Alleinerziehende, Teilzeit arbeitende Eltern) ist in den Sozialversicherungsfragen, in Schule und
Gesellschaft Rechnung zu tragen. Kinder, die im Vorschulalter in Krippen, Spielgruppen, Tagesfamilien oder Kindergarten vom dritten Lebensjahr an betreut und gefördert wurden, haben einen leichteren Übertritt in die Schule.
Ungefähr jedes 8. Kind, bzw. seine Erziehenden, in Dietikon empfängt Sozialhilfe. Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist das ein alarmierender Zustand.
Wir setzen uns ein für:
- Die Erhaltung und Schaffung von Spielplätzen und Lebensräumen für kleinere und grössere Kinder
- Bevorschussung von Mitgliederbeiträgen (Jugendorganisation, Musikschulen) und von Ferienlagerkosten
Behinderte leben unter uns
Behindertengerechter Wohnraum, durch die Stadt oder von Privaten angeboten, gewährleistet,
dass behinderte Mitmenschen unter uns leben können.
Für sie sind mit Anreizen für die Unternehmer auch Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Stadt unterstützt und fördert auch den Behindertensport für Jugendliche und Erwachsene.
Die Stadt stellt behinderte Personen ein.
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Unseren Jugendlichen eine Zukunftsperspektive geben
Wohl weit mehr als 10% der Jugendlichen finden keine Lehrstelle oder nach der Lehre keine Arbeit und beziehen Sozialhilfe.
Den Jugendlichen sollen Einrichtungen mit einem Angebot professioneller Jugendarbeit zur Verfügung stehen,
in denen sie sich treffen, ihre eigene Kultur, Aktionen. Beschäftigungsprogramme und Projekte durchführen können.
Wir setzen uns ein für:
- Jugendeinrichtungen (Jugendtreffs und -häuser) mit integriertem Angebot professioneller Jugendarbeit
- Schaffung von Praktikumsplätzen über steuerliche Anreize
- Förderung des ergänzenden Arbeitsmarktes und von Beschäftigungsprogrammen
- Die Förderung und die ernsthafte Beachtung des Jugendparlaments
- Präventionsprojekte gegen Gewalt (Peacemaker)
Die Schweiz ist ein Einwanderungsland.
Die grosse Mehrzahl der MigrantInnen sind ein Teil unserer Gesellschaft, haben sich integriert,
respektieren und halten sich an unsere Gesetze und tragen zu unserem wirtschaftlichen Wohlstand bei.
Menschen aus anderen Kulturen müssen möglichst rasch in das gesellschaftliche Umfeld hineinwachsen
und sich eine eigene Existenzgrundlage schaffen können.
Die Förderung der Integration ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der sich alle – Fremde und Einheimische – beteiligen müssen.
Wir setzen uns ein für:
- Die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Kanton im Bereich der Integration
- Die gesetzliche Verankerung des Stimm- und Wahlrechtes für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer in Gemeindeangelegenheiten.
- Die zügige Erarbeitung eines Integrationsleitbildes und dessen Umsetzung
- Deutschkurse für ausländische Erwachsene zur Verbesserung der Sprache und Integrationskurse für Jugendliche zur Verbesserung ihrer Berufschancen.
- Die gezielt geförderte Mitgliedschaft von Jugendlichen aus andern Ethnien in Sportvereinen und Jugendorganisationen.
Die Schweiz ist ein Zufluchtsland
für Menschen, die in ihren Herkunftsländern von Krieg und Repression an Leib und Leben bedroht sind.
Wir müssen unsere humanitäre Verantwortung in der Asyl- und Flüchtlingsfrage wahrnehmen – viele haben nichts mehr zu verlieren als ihr Leben.
Wir setzen uns ein für:
- Eine menschliche Asylpraxis
- Gegen jegliches Arbeitsverbot für Asylsuchende und für entsprechende Beschäftigungsprogramme
- Den Einbezug von Asylbewerbern in schulische Projekte
- Genügend und gut ausgebildetes Personal für die Betreuung der Asylsuchenden und Flüchtlinge
- Die Integration aller Kinder in die öffentliche Schule, wo nötig unterstützt durch unentgeltlichen Deutschunterricht
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