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Das Recht, sich ein Leben lang zu bilden
Unser Bildungswesen hat Mängel in Bezug auf Lernerfolg und Chancengleichheit.
Nicht jeder Mensch kann sein persönliches Potential unabhängig von sozialer und nationaler Herkunft, Geschlecht und Gesundheit ausschöpfen.
Längst nicht alle haben Zugang zu Wissen und zu Weiterbildung.
Wir setzen uns ein für:
- Ein Förderungsangebot im Vorschulbereich, insbesondere Spielgruppen, das durch Unterstützung durch die Gemeinde für alle zugänglich ist. Eines der Ziele ist dabei der (spielerische) Erwerb der deutschen Sprache.
- Schaffung von zusätzlichen Krippenplätzen.
- Ein staatliches Grundausbildungsangebot vom Kindergarten bis zur Universität
- Die gleichwertige schulische Förderung aller Kinder und Jugendlichen in ihren Ressourcen und im Beheben von Defiziten.
- Ausgebaute Tagesstrukturen, (Betreuungszeiten, Mittagstisch, Hort, Aufgabenhilfe) und die Führung einer Tagesschule in Dietikon.
- Schulische Aussen- und Innenräume, in denen sich Kinder und Jugendliche (sowie Lehrpersonen) wohl fühlen, insbesondere die Neugestaltung des Pausenplatzes Zentralschulhaus.
- Eine vielseitige Volkshochschule und weitere Erwachsenenbildungsangebote.
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Chancengleichheit ist noch lange nicht erreicht
Weder die Volksschule noch die vorschulischen und die begleitenden Angebote werden den herkunftsbedingten Benachteiligungen gerecht.
Die persönlichen Begabungen und Kompetenzen werden zu wenig entwickelt.
Es gibt zu viele Schulabgänger/innen ohne berufliche Perspektiven.
Nötig sind dehalb:
- Kleinere Schulklassen.
- Eine Schulsozialarbeit in der ganzen Volksschule, damit sie allen Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden kann.
- Heilpädagogische Lehrkräfte, die Kindergartenkinder mit Entwicklungsdefiziten unterstützen und heilpädagogisch notwendige Massnahmen einleiten.
- Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) für alle Herkunftsländer, damit der schwierige Spagat zwischen den Kulturen besser gelingt.
- Die kostenlose obligatorische Musikschule.
- Klassenlager und andere Anlässe, die die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.
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Es braucht genügend Lehrstellen
Eine grosse Herausforderung ist es, genügend Lehrstellen anzubieten.
Die zunehmende Internationalisierung der Konzerne, die Spezialisierung der Betriebe und die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Sektoren,
in denen die duale Berufsbildung keine Tradition hat, laufen dieser Zielsetzung entgegen.
In Dietikon fordern wir:
- Die Stadt Dietikon als wichtiger Arbeitgeber soll zusätzliche Lehrstellen in der Verwaltung schaffen.
- Brückenangebote (wie 10. Schuljahr), als Übergang von der obligatorischen Schulpflicht ins Erwerbsleben,
müssen aufrechterhalten und nach Bedarf ausgebaut werden. Die Berufswahlschule Limmattal ist unverzichtbar.
- Der Besuch der Berufswahlschule (BWS) soll nicht am finanziellen Elternbeitrag scheitern. Die Stadt Dietikon erstattet den Elternbeitrag BWS nach beenden des Schuljahres zurück.
- Unternehmen, die Lehrstellen anbieten, sollen sie bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden.
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Lehrpersonen sind wichtig
Die Ansprüche an den Lehrberuf haben sich stark verändert. Die gesellschaftliche Anerkennung entspricht den
steigenden Anforderungen seitens der Eltern, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit nicht mehr.
Wichtig sind uns deshalb:
- Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer.
- Ausgebildete, fähige Schulleitungen.
- Eine verbindliche und professionelle Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Eltern.
- Eine Schulsozialarbeit und ein Schulpsychologischer Dienst, die eng mit den Lehrpersonen zusammenarbeiten.
- Die Entlastung der Schulpflege von den administrativen Aufgaben, damit sie ihre Kernarbeit (Schulentwicklung in der Zusammenarbeit mit den Lehrkräften) verrichten kann.
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