DIETIKON VORWÄRTS BRINGEN

BILDUNG ALS ROHSTOFF BEGREIFEN

Chancengleichheit ist noch lange nicht erreicht
Weder die Volksschule noch die vorschulischen und die begleitenden Angebote werden den herkunftsbedingten Benachteiligungen gerecht. Die persönlichen Begabungen und Kompetenzen werden zu wenig entwickelt. Es gibt zu viele Schulabgänger/innen ohne berufliche Perspektiven.
Nötig sind dehalb:

  • Kleinere Schulklassen.
  • Eine Schulsozialarbeit in der ganzen Volksschule, damit sie allen Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden kann.
  • Heilpädagogische Lehrkräfte, die Kindergartenkinder mit Entwicklungsdefiziten unterstützen und heilpädagogisch notwendige Massnahmen einleiten.
  • Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) für alle Herkunftsländer, damit der schwierige Spagat zwischen den Kulturen besser gelingt.
  • Die kostenlose obligatorische Musikschule.
  • Klassenlager und andere Anlässe, die die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.

Lehrpersonen sind wichtig
Die Ansprüche an den Lehrberuf haben sich stark verändert. Die gesellschaftliche Anerkennung entspricht den steigenden Anforderungen seitens der Eltern, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit nicht mehr.
Wichtig sind uns deshalb:

  • Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer.
  • Ausgebildete, fähige Schulleitungen.
  • Eine verbindliche und professionelle Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Eltern.
  • Eine Schulsozialarbeit und ein Schulpsychologischer Dienst, die eng mit den Lehrpersonen zusammenarbeiten.
  • Die Entlastung der Schulpflege von den administrativen Aufgaben, damit sie ihre Kernarbeit (Schulentwicklung in der Zusammenarbeit mit den Lehrkräften) verrichten kann.
© SP Dietikon / Letzter Update: Dezember 2009
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